Protokoll VIO 20101104

Aus Reupelsdorf

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Hauptthema B 22

Einleitung des Bürgermeisters:
Aufgreifen der Diskussion von 1998: Es stand zur Debatte eine Umgehungsstraße zu planen aufgrund des Bundeswehrübungsplatzes in Richtung Dimbach. Doch aufgrund zu geringer Verkehrszahlen wurde Reupelsdorf aus dem Flächennutzungsplan gestrichen.
Im Jahr 2011 wird vom Bund ein neuer Flächennutzungsplan erstellt, darin werden Flächen die zur Bebauung wie Wohn-, Misch- und Industriegebiete festgesetzt. Ebenso wie Flächen für überörtliche Verkehrsflächen wie Autobahnen, Bundesstraßen und Ausfallstraßen. Ziel wäre es in diesen Plan zu kommen um wenigstens einen Grundstein für eine eventuelle Umgehungsstraße zu legen. Neue Verkehrszahlen müssten zum Ende des Jahres feststehen.

Begrüßung Bruno Botschka: Festlegung der Themen des heutigen Termins| Regelung der Wortmeldung
Neue Erkenntnisse bezüglich Straßenbreite: Die letzten Pläne hatten einen falschen Maßstab als Grundlage, deshalb sah alles besser aus als letztlich machbar. Durch Messung mittels Laser wurden nun in einen Plan die genauen Straßenbreiten eingezeichnet. Dabei kam heraus, dass die Straße momentan sowohl in Richtung Düllstadt als auch nach Stadelschwarzach nur ca. 6,60 m breit ist.
Im Dorf selbst ist die Straßenbreite nur selten mehr als 7 m, daraus folgt, die vom SBA zuerst angegebene Straßenbreite von durchgehend 7,50 wäre eine Verbreiterung der jetzigen Straße und somit würde meist ein zweiter Gehsteig entfallen. Was dem Ziel des Arbeitskreises widerspricht, mehr Sicherheit für die Fußgänger in den Ort zu bekommen.
Eine spätere Diskussionsrunde soll zur Abstimmung dienen welche Straßenbreite von den Anwohnern bevorzugt wird.
Im neuen Plan ist im Weiteren aufgefallen, dass die Ausbaustrecke nicht wie gedacht bis zum Ortsschild reicht sondern vor der Brücke, vom Ort in Richtung Stadelschwarzach gesehen, endet. Dies sollte noch einmal überdacht werden.


Auf einem Clip Chart wurde die Straßenbreite noch einmal aufgezeichnet, beziehungsweise verschiedene Möglichkeiten dargestellt wie ein Pflaster seitlich ausgebildet werden kann. Dies bezüglich wurde erörtert was sinnvoller ist eine breite Pflasterung und damit eine Geräuschquelle für die Anwohner, oder aber eine schmale Pflasterung und die Gefahr das Blumen, der Gehsteig, oder im schlimmsten Falle die Fußgänger von PKWs und LKWs angefahren werden. Ebenso wurde dabei ausführlich die Thematik Hoch- oder Flachbord diskutiert. Bei der letztgenannten Diskussion wurde entschieden, dass der sinnvolle Einsatz von beiden Begrenzungen wichtig ist. Da gerade im Bereich von Hofeinfahrten ein Hochbord nicht angebracht ist, bei Gefahrenstellen für Fußgänger aber genau eine hohe Begrenzung Schutz bietet.


Gehweg/Grünflächen/Parkplätze Im Fragebogen zur Dorferneuerung kam heraus, dass sich einige mehr Parkflächen im Ort wünschen. Diesbezüglich sollte nach Möglichkeiten gesucht werden.


Querungshilfen: Im Gespräch war auch die fehlende Querungsmöglichkeit, um sicher von einer Straßenseite zur anderen zu wechseln. Hier sollten zwei wichtige Knotenpunkte gefunden werden und eine sicherer Überweg möglich gemacht werden. Gute Positionen wären beispielsweise am Pfarrhaus und an der Gaststätte.

Vision: Aufgrund der steigenden Verkehrsbelastung sollte sich die Gemeinde und die Bürger von Reupelsdorf Gedanken über die Zukunft machen. Hierzu kommt der Vorschlag eine Umgehungsstraße für den Ort zu fordern, dies sollte mit einem neuen Arbeitskreis weiterentwickelt und verfolgt werden. Hierzu können nähere Informationen von Frau Hufnagel erfragt werden, ebenso sind gerne Mitwirkende gesucht.
Herr Aumüller führte zum Thema Umgehungsstraße einige Argumente an, die dazu dienen sich dies noch einmal zu überlegen. Letztlich sollte es Ziel des Dorfes sein in der nahen Zukunft die Lebensqualität des Ortes zu erhalten und auch zu steigern. Beispielweise könnten hier die leer stehenden Gebäude aufgewertet werden und das Leben auf dem Land, wieder in den Blickpunkt einiger Familien rücken. Der annehmbare Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen, in die nahegelegenen Städte wie Würzburg und Schweinfurt ist ja vorhanden.
Ein Vergleich wäre das oberfränkische Strullendorf, hier sind die Mieten um bis zu 30 % gestiegen, nach dem eine neue Umgehung gebaut wurde.


Bevor jedoch eine Umgehungsstraße ins Auge gefasst werden kann sollte es Ziel der Dorferneuerung sein, die Straße so zu gestalten, dass die Autofahrer gezwungen wären mit 50 km/h zu passieren. Die sollte mit allen Maßnahmen angestrebt werden, sei es eine optische Verengung der Fahrbahn oder aber bauliche Veränderungen die zum Abbremsen zwingen. Vielleicht sollten die Reupelsdorfer hierzu auch einmal etwas ungemütlicher werden und Tests gestalten, wie Autofahrer zum Bremsen animiert werden.
Beispiel hierfür war das Aufstellen von Baustellenabgrenzungen die, die neue Straßenbreite nachstellen sollen und der Verkehr somit anders geleitet wird als im Moment. Als weitere Maßnahmen wurden das Aufstellen von Kilometeranzeigen mit Smiley genannt und das Anbringen von sogenannten“ Starenkästen“ also Blitzern. Es kam auch die Frage auf, ob eventuell eine 30 Zone eingerichtet werden könnte, doch hierbei meinten viele sollten erst einmal die fünfzig ordentlich durchgesetzt werden.
Bei der Festsetzung der Straßenbreite sollten jedoch die landwirtschaftlichen Fahrzeuge im Ort nicht außer Acht gelassen werden. Die Nutzung der Straße sollte nicht für die Landwirte im Ort zu Herausforderung werden.
Die neue Straße sollte so gebaut werden, dass sie auch mit einer Umgehung funktioniert.
Als Idee eingebracht wurde eine durchgehende Straßenbreite die an breiten Stellen mit einer breiteren Pflasterung versehen wird umso gegebenen falls auch einmal Ausweichen zu können, ohne dabei die Fußgänger zu gefährden.
Es sollte sich jedoch hierbei um eine geräuschschluckende Pflasterung handeln, hier wurde uns von den Architekten erklärt, dass dies von der Oberflächenbehandlung der Steine abhängt.
Im Zuge der Dorferneuerung gibt es auch gewisse Förderungen für die Anwohner, diese sollten in einer anderen Sitzung einmal vertieft erläutert werden.
Vom Straßenbauamt sollten zum nächsten Termin zwei Varianten erstellt werden, davon ist eine mit 7 m Straßenbreite durchgehend. Der andere Plan hingegen sollte einen Wechsel von 6,50 bis 7,0 Metern haben, je nach den aktuellen Bestandsbreiten.
In Castell ist eine Straßenbreite von 6,50 gebaut worden, hier können Anwohner befragt werden, ob diese Breite gut ist und sie diese somit empfehlen würden.
Der nächste Termin wird bekannt gegeben.


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